IO Hawk Exit-Cross

IO Hawk Exit-Cross Test: Die ersten Erfahrungen mit dem E-Scooter

André ist einer meiner Leser und hat den IO Hawk Exit-Cross getestet. Hier teilt er seine ersten Erfahrungen mit dem IO Hawk Exit-Cross und die seiner Frau. Wichtig ist ihm dabei zu sagen, dass er keinen Vergleich zu anderen E-Scootern ziehen kann. Denn bisher kannte er nur die normalen Tretroller ohne Motor. Viel Spaß beim Lesen dieses kleinen IO Hawk Exit-Cross Tests!

Update zur Liefersituation beim IO Hawk Exit-Cross

In einem weiteren Video zum IO Hawk Exit-Cross sehen wir das erste Mal den finalen E-Scooter. Die ersten 20 IO Hawk Exit-Cross, welche für die Presse gedacht sind, sind bereits in Moers angekommen.

Aufgrund der Gesetzeslage mussten noch einige Anpassungen am Exit-Cross vorgenommen werden. Man spricht aber von gefühlten 20% Verbesserung gegenüber dem zuvor vorgestellten Prototyp des IO Hawk.

Es sind zwei Container auf dem Weg in das Lager. Der erste Container kommt voraussichtlich in der nächsten Woche an. Man muss dann aber erst einmal schauen, ob und wann man die Vorbesteller beliefern wird, da das Gesetz ja noch nicht offiziell gilt.

IO Hawk Exit-Cross: E-Scooter mit Straßenzulassung

Beim IO Hawk Exit-Cross handelt es sich um einen geplanten E-Scooter mit Straßenzulassung (voraussichtlich ab Mai/Juni 2019). Auf dieser Seite möchte ich alle Informationen rund um den IO Hawk Exit-Cross zusammentragen, so dass ihr euch schnell einen Überblick über diesen E-Scooter verschaffen könnt. Die Seite wird laufend mit neuen Informationen aktualisiert.

Letztes Update: 16. April 2019

Testbericht

Hier geht es zum IO Hawk Exit-Cross Test.

E-Scooter mit Straßenzulassung Facebook-Gruppe
Facebook-Gruppe für Interessierte & Besitzer: Ich habe eine Facebook-Gruppe über E-Scooter mit Straßenzulassung (z. B. Xiaomi, Egret, IO Hawk und Co.) erstellt, in der wir uns austauschen können. Ich würde mich freuen, wenn du Mitglied wirst: https://www.facebook.com/groups/386519331999284/

Technische Daten

Motor500 Watt Hinterrad-Motor (48 V)
AkkuLithium-Ionen Akku 10,4 Ah (499,2 Wh) oder mit 15,6 Ah (748,8 Wh)
MaterialAluminium Chassis
Gewicht19,8 kg mit 10,4 Ah Akku
21,9 kg mit 15,6 Ah Akku
Größe115 x 53 x 120 cm entfaltet,
124 x 22 x 50 cm gefaltet
Belastbarkeit120 kg
Räder10 Zoll breite Offroad-Bereifung
FederungStoßdämpfer an Vorder- und Hinterrad
BremsenMechanische unabhängig bedienbare Scheibenbremsen von Wuxi an Vorder- und Hinterrad
BelichtungLED Front- und Rücklicht, Blinker am Lenker, Bremslicht über dem Kennzeichenhalter
LenkerLenker höhenverstellbar 105 - 123 cm,
Griffe lassen sich einklappen
BeschleunigungGeschwindigkeit wird über Drehgriff geregelt
Trittflächeextra breit (ca. 22 cm)
DisplayKilometeranzeige, Batteriestand
SignalHupe
Staub-/WasserschutzIP54 (5 = nicht komplett gegen Staub geschützt, aber gegen viel Staub; 4 = gegen Spritzwasser aus jeder Richtung geschützt)
SonstigesLieferumfang: Scooter, Tragegurt, Ladegerät, Benutzerhandbuch

Über den IO Hawk Exit-Cross E-Scooter

Der IO Hawk Exit-Cross wird einer der ersten E-Scooter mit Straßenzulassung in Deutschland sein.

Die meisten denken bei E-Scootern zuerst an eine Art Cityroller mit Motor. Das heißt an einen Roller mit kleinen Rädern, den man leicht tragen und überallhin mitnehmen kann. Der IO Hawk Exit-Cross ist da etwas anders. Er hat dicke 10 Zoll Cross-Räder und wirkt mit seinem kräftigen Unterbau auch viel größer und schwerer als Cityroller oder andere E-Scooter. Das hat natürlich Vor- als auch Nachteile.

Vorteile

  • Durch seine massive Bauweise können auch schwerere Fahrer auf dem Roller fahren. Bis zu 120 kg Gewicht hält der E-Scooter laut IO Hawk aus. Das ist schon ein hohes Gewicht, welches der Scooter aushalten muss.
  • Die großen breiten Reifen schlucken Unebenheiten viel besser. Auch der Grip, das heißt die Bodenhaftung ist mit großen breiten Reifen sehr viel besser. So hat man gleich ein viel sichereres Gefühl auf der Straße und in Kurven.

Nachteile

  • Der größte Nachteil ist natürlich das Gewicht und die Sperrigkeit, die sich durch die großen Reifen und die stabile Konstruktion ergeben.
  • Ein weiterer Nachteil ist ohne Frage auch der relativ hohe Preis. Mit knapp 1.000 Euro gehört der IO Hawk Exit-Cross sicherlich nicht zu den günstigsten E-Scootern. Aber letztendlich gilt auch hier: you get what you pay for.

Schaut man sich allerdings auch mal in anderen Ländern um, in denen E-Scooter schon länger gefahren werden dürfen, so stellt man schnell fest, dass der IO Hawk Exit-Cross gar nicht so groß und sperrig ist. Und auch gar nicht so teuer.

Die Dualtron E-Scooter von Minimotors USA gehören beispielsweise in diese Kategorie:

Diese haben richtig viel Power (damit überholt man sogar Autos mit 90 km/h ohne Probleme), sind super stabil und auch richtig sperrig, schwer und teuer.

Wenn man sich diese E-Scooter anschaut, sind sie allerdings ähnlich aufgebaut, wie der IO Hawk Exit-Cross: breite Reifen mit einem Cross-Profil sowie großes breites Trittbrett für den sicheren Stand.

Schaut man sich den IO Hawk Exit-Cross etwas näher an, sieht man auf jeden Fall Ähnlichkeiten:

IO Hawk Exit-Cross mit Scheibenbremsen und breitem Trittbrett

Das extra breite Trittbrett sowie die Scheibenbremsen stehen für Sicherheit und ein gutes Gefühl beim Fahren.

Und der IO Hawk hat auch mit seinem 500 Watt Motor richtig viel Power. Zumindest so viel wie uns das deutsche Gesetz zugesteht. Das sollte gerade in der Beschleunigung und bei Steigungen einen spürbaren Vorteil ausmachen.

Gut gefällt mir auch das gesamte Lenker-Design inklusive Display und Gasgriff, welches einem die wichtigsten Informationen gut lesbar präsentiert:

IO Hawk Exit-Cross Display

Im Gegensatz zu vielen anderen E-Scootern hat der Exit-Cross einen drehbaren Gasgriff. Das hat den Vorteil, dass man nicht die ganze Zeit seinen Finger nutzen muss, um die Geschwindigkeit zu halten. Inwieweit sich das beim Fahren gut macht, kann ich euch schon bald berichten, wenn ich den Exit-Cross persönlich testen kann.

Leistungsstarker 500 Watt Hinterrad-Motor (48 V)

Das deutsche Gesetz (derzeitig Referentenentwurf) erlaubt bei E-Scootern eine maximale Motor-Leistung von 500 Watt. Viele andere E-Scooter verfügen allerdings nur über Motoren mit 250 Watt oder 350 Watt Leistung. Die maximal erlaubt Geschwindigkeit der E-Scooter von 20 km/h wird auch mit diesen Rollern erreicht, allerdings hat der stärkere Motor eine höhere Kraft und kommt so auch mit schwereren Fahrern besser klar. Zudem ergeben sich Vorteile bei der Beschleunigung sowie beim Hochfahren von Steigungen. Laut IO Hawk sind Steigungen von bis zu 20 Grad mit dem Exit-Cross möglich.

Lithium-Ionen Akku 10,4 Ah (499,2 Wh) / 15,6 Ah (748,8 Wh)

Der IO Hawk hat einen Lithium-Ionen Akku von LG integriert. Der Akku befindet sich unterhalb des Trittbretts.

Im Standard ist ein 10,4 Ah Akku (499,2 Wh) mit einer Reichweite von ca. 30 km verbaut. Für einen geringen Aufpreis kann der Exit-Cross mit einem leistungsfähigeren 15,6 Ah Akku (748,8 Wh) mit einer Reichweite von ca. 48 km bestellt werden. Die maximale Reichweite ist unter anderem abhängig von dem Gewicht des Fahrers, der zu fahrenden Strecke (Steigungen, Abfahrten, etc.) sowie der Außentemperatur. Wer sich einen Exit-Cross mit dem Standard-Akku kauft, kann sich auch noch später für den leistungsstärkeren Akku entscheiden, ihn nachbestellen und austauschen.

Der Akku kann mit einem 4A Schnell-Ladegerät innerhalb von 3 Stunden auf 70% geladen werden. Um den Akku zu laden, muss man den Roller an das Ladegerät anschließen. Es ist nicht möglich den Akku herauszunehmen, um ihn zu laden.

Tipp: Um eine lange Lebensdauer der Lithium-Ionen Akkus zu gewährleisten und einen Kapazitätsverlust bestmöglich zu vermeiden, empfiehlt es sich den Akku weder ganz zu entladen noch ganz voll aufzuladen. Stattdessen sollte man den Akku immer mal wieder zwischendurch aufladen. Am besten man lädt den Akku nach dem Fahren bis zu einer Kapazität von ca. 80-90% auf. So behält der Akku am längsten seine maximale Kapazität. Mit diesem Wissen, empfiehlt es sich den größeren Akku zu kaufen, da man so auch mit 80-90% und bei kaltem Wetter eine passable Strecke problemlos fahren kann.

Wann wird der IO Hawk Exit-Cross erscheinen?

Der geplante Marktstart in Deutschland ist im Mai 2019.

Der Bundesrat tagt am 17. Mai 2019 und könnte die Regelungen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung an diesem Tag beschließen. Im Anschluss erfolgt der Versand der ersten Charge.

Die erste Charge ist bereits in der Vorbestellung ausverkauft. Wer jetzt bestellt, erhält einen Roller mit der zweiten Charge und wird voraussichtlich ab dem 10. Juni 2019 beliefert.

Wer darf mit dem IO Hawk Exit-Cross fahren?

Sofern die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung beschlossen wird, darf man mit dem E-Scooter fahren, sofern man 14 Jahre alt ist. Ein Führerschein ist nicht notwendig.

Der E-Scooter ist zulassungsfrei, benötigt aber eine Haftpflichtversicherung. Diese kostet ca. 40 bis 90 Euro im Jahr. Hier wird man einfach abwarten müssen, welche Tarife die Versicherungen anbieten. Darüber werde ich an dieser Stelle auch informieren.

Wo darf der IO Hawk Exit-Cross gefahren werden?

Aufgrund seiner maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h darf man den IO Hawk Exit-Cross nicht auf Gehwegen fahren. Sofern vorhanden muss man auf Fahrradwegen fahren. Ansonsten muss auf der Straße gefahren werden. Sowohl auf Fahrradwegen als auch auf der Straße muss man sich möglichst rechts halten, um anderen Verkehrsteilnehmern das Überholen zu ermöglichen.

Wo kann man den IO Hawk Exit-Cross kaufen?

Der IO Hawk Exit-Cross kann mit dem kleinen 10,4 Ah Akku für 899,00 Euro und mit dem großen 15,6 Ah Akku für 999,00 Euro direkt bei IO Hawk vorbestellt werden.

Sat.1-Reporter testet den IO Hawk Exit-Cross

Der IO Hawk Exit-Cross wird einer der ersten E-Scooter mit Straßenzulassung in Deutschland sein. Mit seinem starken 500 Watt Motor, seinen großen breiten Reifen und seiner Belastbarkeit von 120 kg ist er für Erwachsene sehr gut geeignet. Ein Sat.1-Reporter ist den IO Hawk Exit-Cross Probe gefahren.

Hier noch mal die wichtigsten Fakten zu dem Exit-Cross:

  • Leistungsstarker 500 Watt Motor
  • maximal 20 km/h (gesetzliches Limit)
  • Belastbarkeit von 120 kg
  • Gewicht: 19,8 kg
  • Reichweite von ca. 30 km mit kleinerem Akku oder ca. 48 km mit größerem Akku
  • Preis: ca. 1.100 Euro

IO Hawk E-Scooter mit Straßenzulassung in 2019: Exit-Cross, Sparrow mit Upgrade-Kit, Sparrow 2/Sparrow City

IO Hawk ist einer der führenden Hersteller für E-Scooter und Hoverboards. Pünktlich zur Legalisierung der E-Scooter wird es auch von IO Hawk entsprechende Modelle im Angebot geben, welche jetzt bereits vorbestellt werden können. Der IO Hawk Geschäftsführer Sascha Arndt hat in einem Interview eine Aussicht auf die möglichen E-Scooter mit Straßenzulassung in 2019 gegeben und häufige Fragen der Nutzer beantwortet. Das komplette 37-minütige Interview könnt ihr euch in dem Video anschauen. Wer nicht die Zeit hat, findet hier eine Zusammenfassung des Interviews.

Was sind die Neuerungen beim IO Hawk Exit-Cross?

  • Der IO Hawk Exit-Cross hat einen leistungsstarken 500 Watt 48V Motor
  • Doppelte Federung vorne und hinten (Vollfederung)
  • Man kann auch auf unebenen Boden fahren, z. B. am Strand oder auf Waldwegen
  • vom Bürgersteig runterzufahren, ist gar kein Problem
  • Gerade bei Kurvenfahrten soll der Exit-Cross viel besser zu fahren sein, da man einen viel besseren Grip auf der Straße hat
  • Das derzeitige Gewicht ist 19,8 kg, man will es aber in zukünftigen Modellen/Updates weiter reduzieren auf vielleicht 15 kg. Man versucht verschiedene Materialien, um das Ziel zu erreichen.
  • Reichweite mit der Standard-Batterie ca. 30 km, mit optional erhältlicher größerer Batterie ca. 48 km (Aufpreis 100 Euro)
  • Der Akku lässt sich mit Fast-Charging Technologie laden
  • Der Akku ist beim Exit-Cross austauschbar. Es werden hochwertige LG-Akkus integriert. Man kann auch den größeren Akku nachkaufen.
  • Für den E-Scooter wird man auch Ersatzteile nachkaufen können.
  • Max. Fahrergewicht: 115 kg (CEO spricht auch später von 120 kg Belastbarkeit im Interview)
  • Vollaluminium Chassis
  • Breitere Trittfläche von 22 cm lässt paralleles Stellen der Füße zu Beim Sparrow ist das Trittboard nicht so breit, man steht nicht so sicher darauf.
  • Der Exit-Cross ist auch für Frauen sehr gut geeignet, da man sich sehr sicher darauf fühlt, wie man durch Aussagen von Fahrerinnen erfahren hat
  • Blinker sind integriert. Blinker beim E-Scooter sind keine Pflicht, aber wesentlich einfacher als das vorgeschriebene Handzeichen geben, da man so z. B. beim Rechtsabbiegen auch nicht den Finger vom Beschleunigungshebel nehmen muss.
  • Es ist keine Klingel verbaut, sondern eine richtig Hupe
  • Der E-Scooter geht jetzt in die TÜV-Vorprüfung, so dass er rechtzeitig verfügbar ist, sobald die E-Scooter eine Straßenzulassung in Deutschland bekommen (vielleicht ab 16./17. Mai 2019)
  • Zwei voneinander unabhängige Bremsen mit Bremshebeln am Lenker
  • Der Exit-Cross wird ca. 1.100 Euro kosten
  • wer bis 14. April 2019 vorbestellt, spart 200 Euro

Nachfolger vom IO Hawk Sparrow: Sparrow 2/Sparrow City

  • Man arbeitet derzeit auch an einem neuen Konzept mit dem Namen “Sparrow City”
  • Dieser E-Scooter wird einen 350 Watt Motor haben
  • Der Scooter ist so gut wie fertig
  • Er wird eine Federung hinten haben (der derzeitige Sparrow dagegen hat gar keine Federung)
  • Der Nachfolger vom Sparrow wird am 10. April fertig sein und geht dann auch in die TÜV-Prüfung (drei E-Scooter gehen in die Prüfung)
  • Der Sparrow 2 oder Sparrow City, man weiß noch nicht genau wie man ihn nennen wird, wird vermutlich ca. 100 Euro teurer sein als der bisherige Sparrow, also ca. 699 Euro oder 649 Euro.
  • Man überlegt auch, ob man größere Batteriekapazitäten verbaut
  • Es wurden einige Sachen verbessert, z. B. verbesserter Klappmechanismus, besseres Material
  • Sparrow City wird schon komplett fertig mit Straßenzulassung geliefert, genauso wie der derzeitige Sparrow (das Upgrade-Kit ist nur für die Kunden, die den Sparrow früher gekauft haben)
  • Exit-Cross und Sparrow Upgrade werden voraussichtlich die ersten sein, die in die TÜV-Prüfung gehen

Allgemeine Aussagen zur aktuellen Situation bei IO Hawk und der geplanten Straßenzulassung der E-Scooter in 2019

  • Man rechnet mit keinen Absatzschwierigkeiten, eher im Gegenteil rechnet man mit hoher Nachfrage, weit über 10.000 E-Scooter innerhalb der ersten Monate
  • Man sourct schon aus in weitere Fabriken, um die Nachfrage bedienen zu können
  • Wer mit E-Scooter erwischt wird, zahlt 70 Euro Strafe und bekommt 1 Punkt in Flensburg
  • Alle E-Scooter werden eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h haben, der Exit-Cross wird aber deutlich schneller beschleunigen und schneller Steigungen hochfahren können, da er im Vergleich zum Sparrow den stärkeren Motor hat
  • Für kleinere Strecken, wie die letzte Meile, 2–3 km in der Stadt, empfiehlt man weiterhin den Sparrow
  • Will man aber auch im Winter, bei Matsch und Schnee usw. fahren, dann ist der Exit-Cross empfehlenswerter
  • wer will, kann den E-Scooter vor Ort in Moers testen
  • Man versucht zudem einzelne Servicepartner zu akquirieren, in München, in Hamburg, usw.
  • Die Nachfrage nach Scootern ist sehr hoch, eine McKinsey-Studie sagt zwischen 187 TSD bis 550 TSD Scooter allein auf deutschen Straßen pro Monat, wenn man von einer Marktsättigung von einem Jahr ausgeht
  • Man sieht es auch in anderen Großstädten, wie Los Angeles, wo es eine ähnlich hohe Nachfrage gibt
  • Selbst in Parkhäusern gibt es in anderen Ländern Abstellmöglichkeiten für Scooter mit Lademöglichkeit
  • Asiatische Partner können es immer gar nicht glauben, wenn sie hören, dass es das in Deutschland nicht gibt

Scooter-Schloss & Tragegurt

  • Man hat ein neues Schlosssystem entwickelt, welches leicht ist und sich am Scooter anbringen lässt
  • Ideal, um z. B. den E-Scooter zum Einkaufen zu nutzen und ihn abschließen zu können
  • Das Schloss wiegt 860 Gramm
  • Es sind zwei Schlüssel im Lieferumfang enthalten
  • Halterung lässt sich an der Lenkstange befestigen
  • Schultergürtel ist beim Exit-Cross dabei, für den Sparrow wird es separat angeboten werden
  • Der Schultergurt ist ideal, um den E-Scooter zu tragen

Geplante Gewichtsreduzierung der E-Scooter

  • Man will in Zukunft das Gewicht auch vom Exit-Cross reduzieren
  • Es gibt High-Tech-Materialien, wie z. B. Carbon, welches genutzt werden könnte
  • Der Preis darf aber nicht zu teuer werden, so um die 1.000 Euro, da es ab 1.600 Euro bereits eine Vespa gibt
  • Die Upgrades werden vermutlich peu a peu in den E-Scooter integriert

Häufig gestellte Fragen von Nutzern der IO Hawk E-Scooter

Warum eine Nummernschildhalterung und kein auffklebbares Nummernschild?

Der erste Referentenentwurf forderte eine Nummernschildhalterung, der zweite einen Aufkleber. Man wird aber vermutlich trotzdem den Kennzeichenhalter belassen, da er gerade ist und sich so auch ein Aufkleber besser aufbringen lässt und besser zu lesen ist, als wenn es rund wäre. Das Kennzeichen muss aus 8 m Entfernung lesbar sein und wenn es rund auf dem Schutzschild angebracht wäre, kann es schwerer sein es zu lesen

Gibt es die Möglichkeit die Geschwindigkeit zu erhöhen, wenn man auf Privatgelände ist?

Nein, die 20 km/h sind die Höchstgeschwindigkeit. Es gäbe ansonsten Probleme mit der Zulassung, was man auf jeden Fall vermeiden will.

Was ist das zulässige Gesamtgewicht?

Hier gibt der Geschäftsführer ein Fahrergewicht von 120 kg als möglich an. Eigentlich könnte man auch noch etwas höher, aber man gibt es mit 120 kg an.

Wenn man vorbestellt, bekommt man den E-Scooter dann mit ABE Plakette?

Ja, er wird erst ausgeliefert, sobald es erlaubt ist. Die ABE Plakette ist dann bereits im Lieferumfang enthalten.

Wie schwer wird der Exit-Cross sein?

Der Exit-Cross wiegt 19,8 kg. Vielleicht auch noch etwas weniger. Es ist kein Plastik verbaut, sondern nur Aluminium. Der Exit-Cross ist qualitativ hochwertiger als der Sparrow.

Was ist mit Kunden, die sich vor 12 Monaten einen Trax E-Scooter gekauft haben? Lässt sich dieser versichern?

Das ist problematisch. Alle alten E-Scooter sind nicht upgradefähig, da sie alle mehr als 20 km/h pro Stunde fahren. Es lässt sich auch kein Kennzeichenhalter anbringen. Leider wird es da kein Upgrade-Kit geben. Das Problem gibt es aber bei so gut wie allen anderen Herstellern.

Was ist, wenn die Straßenzulassung für E-Scooter doch nicht durchgehen sollte?

Der Verkehrsminister Scheuer hat den Referentenentwurf bestätigt. Sollte es allerdings keine Zulassung für die E-Scooter geben, würden die Kunden auch ihr Geld zurück bekommen. Aber aufgrund der Vorprüfung könnte man auch noch Änderungen durchführen und nachbessern. Das Schlimmste, was passieren kann, würde sein, dass der Käufer noch mal warten müsste. Aber man glaubt, dass man trotzdem mit zu den ersten gehört, bei denen es eine Straßenzulassung geben wird, da die E-Scooter bereits fertig konstruiert sind.

Meine Meinung zu den IO Hawk Neuigkeiten

Der Exit-Cross ist sicherlich ein cooler E-Scooter, welcher auch für schwerere Personen geeignet ist. Andere E-Scooter haben häufig eine geringere Belastbarkeit und eignen sich daher leider nicht für schwere Fahrer. Doch auch das Gesamtkonzept kann mich überzeugen.

Lediglich das Gewicht von 19,8 kg beim Exit-Cross ist etwas hoch. Hier wäre zu wünschen, dass der E-Scooter in der nächsten Version leichter wird, ohne bei seiner Stabilität einzubüßen. Ich frage mich auch, ob es mit dem großen Kennzeichen erlaubt sein wird, diesen in Bahn und Bus mitzunehmen. Ich habe da noch meine Zweifel. Wie auch im Interview angegeben, verlangt der Referentenentwurf ja lediglich ein Klebekennzeichen, welches auch wesentlich unaufdringlicher ist. Aber das wird man vermutlich einfach abwarten müssen.

Auch hat der IO Hawk Exit-Cross eine Hupe. Ich bin mir nicht sicher, ob das erlaubt ist. Bei Fahrrädern und Pedelecs ist es z. B. gar nicht erlaubt. Hier sind lediglich normale Klingeln erlaubt.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir einen Exit-Cross bestellen sollte, oder ob ich noch ein wenig abwarte und schaue, wie sich der Markt entwickelt.

Wie ist eure Meinung zum Exit-Cross? Werdet ihr ihn kaufen oder wie sind eure Pläne?